GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Mon, 30 Jan 2023 02:14:22 +0100 Mon, 30 Jan 2023 02:14:22 +0100 TYPO3 EXT:news news-170 Tue, 17 Jan 2023 18:40:00 +0100 GEW Hessen bringt „A 13 für alle!“ nach Hause https://gew-hrwm.de/home/details/gew-hessen-bringt-a-13-fuer-alle-nach-hause Angekündigte Gleichstellung der Grundschullehrkräfte ist ein Erfolg der GEW Die GEW Hessen begrüßt die von Ministerpräsident Boris Rhein und Kultusminister Alexander Lorz angekündigte schrittweise Anhebung der Besoldung von Grundschullehrkräften als richtigen und überfälligen Schritt. Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen und selbst Grundschullehrerin, freute sich über diesen Erfolg: „Für die rund 18.000 Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen, die derzeit noch schlechter bezahlt werden als alle anderen Lehrämter, ist heute ein sehr guter Tag. Sie werden von diesem Erfolg der GEW deutlich profitieren. Es ging uns immer auch darum, dass der Primarbildung durch eine angemessene Besoldung die Wertschätzung zuteil kommt, die sie verdient: In den Grundschulen werden schließlich die unverzichtbaren Fertigkeiten für den weiteren Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler vermittelt.“


Nach Einschätzung der GEW wird A 13 an Grundschulen einen Beitrag dazu leisten, den eklatanten Lehrkräftemangel schneller zu überwinden. Dazu äußerte sich Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, wie folgt: „Hessen drohte durch das lange Zögern der schwarz-grünen Koalition zum letzten Wagen im A 13-Zug zu werden. Inzwischen zahlt bereits die Mehrzahl der Bundesländer ihre Grundschullehrkräfte deutlich besser. Allerdings geht die Landesregierung nach wie vor zu zögerlich vor, wenn sie sich bis 2028 Zeit lassen will, um die Besoldung voll anzugleichen. Wir werden uns die konkrete Umsetzung daher genau ansehen und auf mehr Tempo pochen.“


Ministerpräsident Rhein und Kultusminister Lorz kündigten zudem die Schaffung von zusätzlichen Stellen für Lehrkräfte sowie Verbesserungen bei der Sommerferienbezahlung an. Auch diese Maßnahmen sind aus Sicht der GEW Hessen überfällig. Der Bedarf an zusätzlichen Lehrkräften ist groß. Er steigt nicht nur wegen der Aufnahme von Geflüchteten, sondern auch durch steigende Geburtenzahlen sowie den kommenden Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz. Allerdings gibt es derzeit nur im Gymnasiallehramtfertig genug ausgebildete Lehrkräfte, die unmittelbar eingestellt werden könnten. Daher sind weitere Maßnahmen unerlässlich, etwa die Anerkennung von Lehramtsabschlüssen aus dem Ausland sowie attraktive Quereinstiegsprogramme.


„Die Tatsache, dass in Hessen frisch ausgebildete Lehrkräfte ebenso wie viele Vertretungskräfte in den Sommerferien in die Arbeitslosigkeit geschickt wurden, verringert die Attraktivität des Arbeitgebers Hessen massiv. Hier ist Abhilfe dringend geboten. Dabei wird es darauf ankommen, dass die wohlklingenden Ankündigungen tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden. Darüber werden wir zusammen mit den GEW-Personalräten aufmerksam wachen“, so Thilo Hartmann abschließend.

Quelle: https://www.gew-hessen.de/details/gew-hessen-bringt-a-13-fuer-alle-nach-hause


Pressespiegel:

Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei

HNA, 12.1.2023 Mehr Geld für Grundschullehrkräfte: Gewerkschaft zufrieden

HNA, 13.1.2023, Christina Hein, Bald A13-Gehalt auch für Grundschullehrkräfte in Hessen

HNA, 15.1.2023, Karl-Hermann Völker, Gewerkschafts-Kreisverband begrüßt „längst überfälligen Schritt“

Frankfurter Rundschau, 12.1.2023, Peter Hanack: Hessen zahlt Grundschullehrkräften 600 Euro im Monat mehr

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Grundschullehrer in Hessen sollen deutlich mehr verdienen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Grundschullehrer können sich freuen

Gießener Anzeiger, Mehr Geld für Grundschullehrkräfte: Gewerkschaften zufrieden

News 4 Teachers, Jetzt sind es nur noch vier Bundesländer, die Grundschullehrern A13 verweigern

Hessischer Rundfunk, 12.1.2023, Lehrerinnen und Lehrer bekommen an Grundschulen künftig mehr Geld

Hessischer Rundfunk, 12.1.2023, Julian Moering, Endlich kein Lehramt zweiter Klasse mehr

Hessischer Rundfunk, 12.1.2023, Hessenschau

SAT 1.Live, 12.1.2023, Grundschullehrer in Hessen bekommen mehr

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-169 Thu, 12 Jan 2023 16:14:36 +0100 Gesprächsreihe Kirche und Gewerkschaft https://gew-hrwm.de/home/details/test Wie viel bleibt noch zum Leben? Unsere Welt steht vor großen Herausforderungen, die jeden Einzelnen betreffen. Besonders in diesen Tagen sind viele Menschen existenziell bedroht: Steigende Energiekosten, höhere Preise, ständige Erreichbarkeit in der Arbeitswelt, dazu noch Verpflichtungen in der Freizeit, die zulasten der eigenen Erholung und Selbstfürsorge gehen. Dies alles stresst und verunsichert. Die bisherigen Parameter, was ein „gutes Leben“ ermöglicht, sind einem unaufhaltsamen Wandel unterworfen.

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Kirche / Gewerkschaft“ wird die Frage, wie die Gesellschaft und das Individuum angesichts der existenziell bedrohenden Lage das Heute und die Zukunft gestaltet, und wie viel noch zum Leben bleibt, wird aus verschiedenen Perspektiven beleuch- tet. Mit der Fragestellung der Veranstaltungsreihe soll keine finstere Zukunft im Zentrum stehen, sondern konstruktive Perspektiven für eine sozial-gerechte Gestaltung von Leben und Arbeit und für ein sinnerfülltes Leben.

Weitere Infos: Siehe Flyer

]]>
KV_Fulda
news-171 Thu, 05 Jan 2023 14:20:00 +0100 Tarifvertrag Entgeltordnung Lehrkräfte TV EGO-L-H https://gew-hrwm.de/home/details/tarifvertrag-entgeltordnung-lehrkraefte-tv-ego-l-h Beratung KV Fulda Vor allem möchten wir darauf hinweisen, dass bei Fragen zu dieser Thematik Cathleen Kreß-Herget angefragt werden kann: cathleenherget@googlemail.com. Sie ist Mitglied im Kreisvorstand der GEW Fulda und Angestelltenvertreterin der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat. Sie hat eine Schulung zu dieser Thematik durchlaufen und wird gerne kompetent beraten.

]]>
KV_Fulda
news-172 Wed, 04 Jan 2023 14:26:00 +0100 Amtsangemessene Alimentation 2022 https://gew-hrwm.de/home/details/amtsangemessene-alimentation-2022 Informationen der GEW Hessen Trotz der Ankündigung der Landesregierung zur zusätzlichen Besoldungs- und Versorgungsanpassung und der Erhöhung des kindbezogenen Familienzuschlags ab dem Jahr 2023 empfehlen wir auch dieses Jahr denjenigen, die bisher keinen Antrag gestellt haben, die amtsangemessene Alimentation geltend zu machen.

Information und Anträge dazu findet ihr hier

]]>
KV_Fulda
news-168 Tue, 29 Nov 2022 09:36:00 +0100 Busfahrt zur Demo nach Frankfurt am 12.11.2022 https://gew-hrwm.de/home/details/busfahrt-zur-demo-nach-frankfurt-am-12112022 Wir waren dabei und wir unterstützen die Forderungen nach A13 für Grundschullehrkräfte Für den 12.11.2022 hatte der GEW-Kreisverband eine Fahrt für seine Mitglieder und Unterstützer*innen und Familien der Demonstration geplant. Mit Vollverpflegung am Vor- und Nachmittag ging es dann mit vielen guten Gesprächen und gegenseitigem Kennenlernen von Bad Sooden-Allendorf über Witzenhausen und Kassel nach Frankfurt. Zwischendurch hielten wir und bauten unser Frühstücks-Buffet auf einer Rastanlage gemeinsam auf.

Beim Demostrationsfrühstück am DGB-Haus konnten wir uns mit Marschverpflegung eindecken. Von dort aus startete dann der Demonstrationszug, den wir u.a. mit Bannerträger*innen und personell unterstützt haben. Im Anschluss an die Demonstration bestand die Möglichkeit Museen zu besuchen. Unsere Familien nutzen dies für einen Besuch im Zoo und im Senckenbergmuseum, andere gingen auf kulturelle Museumstour, machten eine Stadtbummel oder flanierten am Main entlang.

Unsere Rückfahrt begannen wir noch bei Tageslicht; auf der "Wetterau" machten wir um 17:30 Uhr bei Nebel und bei einsetzender Dunkelheit unsere Kaffeepause und mit Kuchen. Schließlich erreichten wir wegen Umfahrung einer Autobahnsperrung mit schlafenden Kindern wohlbehalten unser jeweiliges Heimat-Städtchen.

Uns Teilnehmenden war es wichtig mit unserer Teilnahme ein Zeichen zu setzen:

  • Juliet: "Die Aktion A13 für Grundschullehrkräfte habe ich unterstützt, da es keinen Unterschied in der Wertschätzung und somit auch  Besoldung zwischen den einzelnen Schularten geben darf. Die grundlegende Bildung der nächsten Generation ist für alle Lehrkräfte ein gleichwertiger wichtiger Auftrag. Das gleiche Entgelt für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist für mich ein wichtiger Grundsatz zur Gleichbehandlung."
  • Denise (43): "Ich habe die Aktion ‚A13 für Grundschullehrkräfte‘ unterstützt, weil es an der Zeit ist, dass unsere Arbeit endlich anerkannt wird und wir als Grundschullehrer und -lehrerin nicht wie Ware 2. Klasse behandelt werden."
  • Maik (46): "Ich habe die Aktion "A13 für Grundschullehrkräfte" unterstützt, weil ich täglich sehe, welche umfassenden Aufgaben GS-Lehkräfte ausgeliefert sind und wie sie all diese Aufgaben ohne zu zögern mit "Kopf, Herz und Hand" angehen."
  • Richard (43): "Ich unterstütze die Forderung A13 für Grundschullehrkräfte, weil sie genauso lange studiert haben wie ich und dann aber eine höhere Unterrichtsverpflichtung haben und weniger Sold erhalten als alle anderen Lehrkräfte in Hessen."
  • Anselm (32): "Ich habe die Aktion ‚A13 für Grundschullehrkräfte‘ unterstützt, weil eine nicht gleichberechtigte Bezahlung eine Abwertung des Grundschullehrberufs gegenüber anderen Lehrkräfte bedeutet"
  • Catharina (34): "Ich habe die Aktion ‚A 13 für Grundschullehrkräfte‘ unterstützt, weil Grundschullehrer:innen den Grundstein der schulischen Bildung legen und die Bezahlung nach A12 eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung ist."

Erstellt: Richard Maydorn | 29.11.2022

]]>
KV_Witzenhausen
news-167 Sun, 13 Nov 2022 07:40:42 +0100 2.000 Teilnehmende fordern: A 13 für hessische Grundschullehrkräfte jetzt! https://gew-hrwm.de/home/details/2000-teilnehmende-fordern-a-13-fuer-hessische-grundschullehrkraefte-jetzt Demonstration in Frankfurt - Pressemitteilung Am Samstag, den 12. November, sind rund 2.000 Personen dem Aufruf der GEW Hessen zu einer Demonstration in Frankfurt gefolgt. Sie setzten sich unter dem Motto „Nächster Halt Hessen! – A 13 für hessische Grundschullehrkräfte jetzt!“ für die Überwindung der ungerechten Bezahlung von Grundschullehrkräften ein. Diese werden in Hessen als einziges Lehramt um eine Besoldungsstufe geringer vergütet. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, sind Grundschullehrkräfte aus ganz Hessen angereist.

An der Demonstration beteiligten sich auch zahlreiche GEW-Mitglieder mit anderen Lehrämtern, die A 13 für Grundschullehrkräfte solidarisch unterstützten. Heike Ackermann, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen und selbst Grundschullehrerin, freute sich über die große Resonanz: „Wir setzen heute ein starkes Zeichen, dass sich in Hessen endlich etwas tun muss. Gute Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung sind Grundvoraussetzungen für eine Beendigung des Lehrkräftemangels.“

Die Demonstrierenden haben sich vormittags vor dem DGB-Haus in Frankfurt getroffen. Dort wurden sie von Thilo Hartmann, Frauke Gützkow und Bettina Herrmann begrüßt. Thilo Hartmann ist Vorsitzender der GEW Hessen. Frauke Gützkow vertritt im GEW-Hauptvorstand den Arbeitsbereich Frauen-, Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik. Bettina Hermann ist als stellvertretende Vorsitzende der GEW Rheinland-Pfalz mit zahlreichen, ebenfalls für A 13 kämpfenden Kolleginnen und Kollegen aus dem Nachbarbundesland angereist. Vom DGB-Haus aus zog die Demonstration durch die Innenstadt zum Opernplatz. Im Rahmen ihrer Rede erinnerte Heike Ackermann an die vielfältigen Aktionen, die die GEW bereits unternommen hat: „In diesem Jahr sind wir jeden Monat auf die Straße gegangen und haben in verschiedenen Städten auf unsere Forderung aufmerksam gemacht. Grundschullehrkräfte leisten genauso viel wie die Lehrkräfte an anderen Schulformen und verdienen deshalb das gleiche Gehalt.“

Bei der abschließenden Kundgebung stellten sich weitere Rednerinnen und Redner hinter die Forderung nach A 13: Susanne Huppke zeigte auf, dass Beharrlichkeit sich auszahlt. Sie ist Grundschullehrerin in Nordrhein-Westfalen und dort in der GEW aktiv. Die A 13-Kampagne im größten Bundesland hatte inzwischen Erfolg, denn die neue schwarz-grüne Landesregierung hat vor wenigen Wochen die Gleichstellung aller Lehrämter angekündigt. Michael Rudolph brachte als Vorsitzender des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen die Unterstützung aller Gewerkschaften zum Ausdruck.

Auch die hessische Landespolitik war prominent vertreten. Auf der Bühne standen Christoph Degen (SPD), Elisabeth Kula (DIE LINKE), Daniel May (DIE GRÜNEN) und Moritz Promny (FDP) für die Fragen von Thilo Hartmann zur Verfügung. „Die heute anwesenden Politikerinnen und Politiker haben allesamt – durchaus bei Unterschieden im Detail – bekundet, dass sie für eine Gleichstellung der Grundschullehrkräfte sind. Nur die CDU ist leider unserer Einladung nicht gefolgt. Inzwischen zahlen die meisten Bundesländer A 13 auch an Grundschulen. Hessen muss sich endlich bewegen!“, so das Resümee des Vorsitzenden der GEW Hessen.

Autor: GEW Hessen | 12.11.2022

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-166 Thu, 10 Nov 2022 20:11:00 +0100 Innenminister Beuth und Ministerpräsident Rhein verhöhnen Bedienstete https://gew-hrwm.de/home/details/innenminister-beuth-und-ministerpraesident-rhein-verhoehnen-bedienstete DGB verurteilt Vorgehen bei Beamtenbesoldung - Pressemitteilung Der DGB Hessen-Thüringen verurteilt die Ignoranz der hessischen Landesregierung gegenüber den berechtigten Interessen der Beamt:innen. Ohne ein einziges Gespräch mit den Gewerkschaften wurde ein völlig unzureichender Gesetzentwurf zur Besoldung in Hessen in den Landtag eingebracht. Dies widerspricht der Ankündigung des Ministerpräsidenten. Er hatte noch in seiner Regierungserklärung von einem „Gesetzesentwurf zur schrittweisen Neugestaltung der Beamtenbesoldung (…) unter frühzeitiger Einbeziehung der Gewerkschaften“ gesprochen.

„Für Innenminister Beuth scheint es keine Grenzen zu geben - weder das Wort des Ministerpräsidenten noch die gesetzlich vorgesehenen Beteiligungsformen. Die für Regierungsentwürfe gesetzlich verankerten Beteiligungsrechte wurden umgangen. Die DGB-Gewerkschaften als Vertretung der Beamt:innen wurden komplett außen vor gelassen. Das ist blanker Hohn. Der Innenminister beschädigt das Vertrauen der Bediensteten und schadet dem Ruf des öffentlichen Dienstes in Hessen“, so der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph.

Am Dienstag, den 8. November, hat die Landesregierung über die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN ein Gesetzentwurf zur Beamtenbesoldung vorgelegt. Der DGB Hessen-Thüringen als Spitzenorganisation der Beamt:innen ist für diesen Freitag zu einem ersten Gespräch eingeladen, also nach der abschließenden Entscheidung durch die Landesregierung.

Durch die Pläne der Landesregierung wird zudem keine verfassungsgemäße Besoldung herstellt. Dies ist auch gar nicht beabsichtigt, wie im Gesetzentwurf selbst dargestellt wird: „Dieses Gesetz zielt deshalb nicht darauf ab, die Schließung der vom VGH für Hessen festgestellten Alimentationslücke hinsichtlich des Abstandes der Netto- zur Mindestalimentation (…) vollständig zu erreichen, sondern es sollen (…) erste Maßnahmen (…) ergriffen werden.“

Rudolph: „Das ist ein Skandal in Form und Inhalt. Die Alimentation ist nach der Reform genauso verfassungswidrig wie vor der Reform. Das ist fortgesetzter Verfassungsbruch und nicht hinzunehmen. Der notwendige Abstand zur Grund-sicherung wird nicht hergestellt. Durch die verfassungswidrige Besoldung mindestens seit 2013 hat die Landesregierung Milliardensummen auf dem Rücken ihren Bediensteten eingespart. Die Beamt:innen müssen sich an Recht und Gesetz halten, das erwarten wir auch vom Dienstherrn. “

Dass andere Organisationen der Beamt*innen dieses Vorgehen mittragen, ist für den Deutschen Gewerkschaftsbund völlig unverständlich und mit aktiver Interessenvertretung nicht zu vereinbaren.

 

Autor: DGB Hessen-Thüringen | 10.11.2022

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-173 Sat, 22 Oct 2022 14:49:00 +0200 Krieg ist keine Lösung – sofortiger Waffenstillstand https://gew-hrwm.de/home/details/krieg-ist-keine-loesung-sofortiger-waffenstillstand Beschluss des Landesvorstands am 18./19.3.2022 Die GEW Hessen wendet sich entschieden gegen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der russischen Regierung auf die souveräne Republik Ukraine. Dieser Angriff ist durch nichts zu rechtfertigen und nicht entschuldbar. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gelten den Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden oder vor dem Krieg fliehen. Frieden kann es nicht durch Krieg und militärische Aufrüstung geben – auch nicht in Deutschland – sondern nur durch Gespräche der an dem Konflikt beteiligten Parteien an einem gemeinsamen Verhandlungstisch. Alle Kriegsparteien müssen die Waffen niederlegen, insbesondere die russische Armee, und sofortige konstruktive Verhandlungen über einen Waffenstillstand aufnehmen. Mehr Waffen führen nicht zu Frieden.

Wir fordern das Land Hessen auf, den Geflüchteten aus der Kriegsregion unbürokratisch ein menschenwürdiges Ankommen zu ermöglichen und Perspektiven in Hessen zu eröffnen. Dabei darf es keine Ungleichbehandlung zwischen der Herkunft von Geflüchteten geben. In den Bildungseinrichtungen werden in den kommenden Monaten viele geflüchtete Kinder und Jugendliche ankommen, oftmals vom Krieg traumatisiert – eine Re-Traumatisierung der aus anderen Kriegen geflüchteten Kinder und Jugendlichen steht zu befürchten. Das Land Hessen ist dringend aufgefordert, ein Einstellungsprogramm für sozialpädagogische Fachkräfte, Psycholog:innen und für Lehrkräfte, vor allem für Deutsch als Fremdsprache aufzulegen. Die Schulträger sind aufgefordert, die Räumlichkeiten bereitzustellen. Die Bildungseinrichtungen müssen bei diesen Herausforderungen bestmöglich unterstützt werden. Die Anerkennung von ausländischen pädagogischen Abschlüssen ist endlich zu erleichtern, dies ist spätestens seit den Erfahrungen der Migrationsbewegung aus Syrien überfällig. Darüber hinaus muss die Landesregierung die zusätzliche Belastung der Kolleginnen und Kollegen, deren Belastungsgrenze längst überschritten ist, durch geeignete Maßnahmen abfedern.

Die Bundesregierung plant die Einrichtung eines Sondervermögens für zusätzliche Militärausgaben in Höhe von 100 Milliarden Euro und eine Steigerung des Wehretats auf mehr als zwei Prozent der Wirtschaftsleistung – dies entspricht einem jährlichen Plus von rund 25 Milliarden Euro. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass plötzlich Milliardenbeträge für Kriegsgerät zur Verfügung gestellt werden können, während seit Jahren mehr Geld für Bildung, Gesundheit oder Klimaschutz mit Verweis auf fehlende Mittel und die Schuldenbremse verweigert wird – und dies trotz einer schlechten Bildungsinfrastruktur und fehlenden Fachkräften in Kitas, an Schulen und Hochschulen. Trotz aller Wut, Trauer und Ohnmacht angesichts des völkerrechtswidrigen Krieges ist es unsere Überzeugung, dass Konflikte mit militärischen Mitteln nicht gelöst werden können. Schon jetzt fallen die Militärausgaben hoch aus, und eine weitere Steigerung wird weder den Krieg gegen die Ukraine noch andere Kriege verhindern oder beenden.

Die GEW Hessen fordert deshalb die Rücknahme des "Sondervermögens" und den Verzicht auf eine Erhöhung des Wehretats. Die dafür vorgesehenen Mittel sollten für soziale und ökologische Sicherheit genutzt werden, um auch die Ausgaben für Bildung endlich nachhaltig und im Sinne der Generationengerechtigkeit zu erhöhen.

]]>
KV_Fulda
news-160 Tue, 18 Oct 2022 12:30:00 +0200 A13 für Grundschullehrkräfte – Aufruf zur Demonstration https://gew-hrwm.de/home/details/a13-fuer-grundschullehrkraefte-aufruf-zur-demonstration 12.11.2022 | DGB-Haus | Frankfurt am Main | 12 Uhr | Anschließend Stadtbummel In den Nachbarbundesländern erhalten Grundschullehrkräfte mittlerweile A13, andere Bundesländer haben mit der Besoldungsanpassung bis hin zu A13 begonnen. Für Grundschullehrkräfte in Hessen geht es dabei um einen Differenzbetrag von ca. 500 € pro Monat. Der Druck auf die Landesregierung muss daher erhöht werden, weil sich seit Jahren – trotz der bisherigen öffentlichen Aktionen der GEW – keinerlei Bewegung auf Seiten des HKM gezeigt hat. Aus diesem Grund ruft die GEW Hessen zu einer zentralen Demonstration am Samstag, den 12. November 2022 um 12 Uhr auf. Am 13. November wäre es wieder so weit - der erste Tag der unbezahlten Arbeit für Grundschulkolleginnen/-kollegen. Wir sehen es so: Nie standen unsere Chancen auf Erfolg für unsere Forderung so gut, denn: Die Landtagswahlen stehen bevor! Neben den acht Bundesländern, die „A13 für Alle“ umsetzen, gehen nun auch die ersten „großen“ Bundesländer, Bayern und NRW, diesen Weg! In den anderen Bundesländern wurde öffentlicher Druck vor Landtagswahlen gemacht und dann A13 eingeführt. Kommt mit, seid dabei, auch wenn ihr von anderen Schulformen kommt und schon A13 habt ... unterstützt Grundschullehrkräfte, sie brauchen unsere solidarische Unterstützung. Lade unser Plakat herunter und verteile es (auch über WhatsApp oder den sozialen Netzwerken).

Motivation der ohnehin stark belasteten Kollegien zur Fahrt nach Frankfurt

  1. Wir holen Euch mit dem Bus an drei zentralen Haltestellen ab!
  2. Wir sorgen für Eure Verpflegung auf der Anreise!
  3. Wir sorgen für eine Demonstrationsfrühstück in Frankfurt!
  4. Wir bringen Euch mit dem Bus an drei zentralen Haltestellen zurück!

Außerdem: Frankfurt ist immer eine Reise wert …

  • Unternehmt einen Kollegiumsausflug nach Frankfurt...
  • Geht nach der Kundgebung auf einen einen Stadtbummel...
  • Besucht nach der Kundgebung  noch eines der vielen Mussen ...
  • Verlegt Eure Weihnachtsfeier 2022 vor ... und kommt mit nach Frankfurt!

Geplante Busfahrt des KV Witzenhausen

Sicherheitshalber: Wir bitten um einen morgendlichen Corona-Selbsttest (!)

  • 7:00 Uhr - Abfahrt Bad Sooden-Allendorf
    Trube Reise, Hinter den Teichhöfen (bitte am Bahnhof o.ä. parken)
  • 7:30 Uhr - Abfahrt Witzenhausen-Gesamtschule
    Haltestelle "Gesamtschule" (kostenfreie Parmöglichkeiten am Parkplatz an der Busschleife vorhanden)
  • 8:00 Uhr - Abfahrt Kassel-Auestation
    Busparkplatz hinter dem Auestadion
  • 10:45 Uhr - Ankunft Frankfurt DGB-Haus
  • 11:00 Uhr - Demonstrationsfrühstück am DGB-Haus
  • 12:00 Uhr - Demonstrationsbeginn
  • 13:00 Uhr - Kundgebung auf dem Opernplatz

Nach der Kundgebung bis 16:15 Uhr "Stadtbummel"

  • 16:30 Uhr - Rückfahrt aus Frankfurt
  • 19:00 Uhr - Ankunft Kassel (Auestadion)
  • 19:30 Uhr - Ankunft Witzenhausen
  • 20:00 Uhr - Ankunft Bad Sooden-Allendorf

Verbindliche namentliche Anmeldung für die Fahrt des KV Witzenhausen: witzenhausen@gew-hrwm.de

Auch Nicht-Mitglieder und Kolleginnen/Kollegen aller Schulformen können anmelden und die Aktion unterstützen!

Autor: Richard Maydorn | 18.10.2022

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-165 Fri, 14 Oct 2022 17:10:00 +0200 Energiepreispauschale – wer bekommt sie wann https://gew-hrwm.de/home/details/energiepreispauschale-wer-bekommt-sie-wann Für Beschäftigte, Pensionär:innen und Rentner:innen Die durch die Bundesregierung beschlossene Energiepreispauschale (EPP) von 300 Euro brutto erhalten alle, die im Jahr 2022 auch nur einen Tag Einkünfte aus unselbstständiger oder selbstständiger Tätigkeit hatten.

Bei Arbeitnehmer:innen und Beamt:innen, die am 1. September 2022 in einem Beschäftigungsverhältnis standen, wird die EPP durch den Arbeitgeber/ Dienstherrn ausgezahlt.

Liegt an dem Stichtag kein Beschäftigungsverhältnis vor, wird die EPP im Rahmen der Steuererklärung durch das Finanzamt automatisch berücksichtigt. Dies gilt auch für in diesem Schuljahr neu eingestellte Beschäftigte im hessischen Schuldienst, deren Arbeits- oder Dienstverhältnis aufgrund der späten Sommerferien nicht bereits am 1. September bestanden hat.

­Ob Beamt:innen im Ruhestand die EPP erhalten, entscheiden der Bund bzw. die Bundesländer für ihre Versorgungs:empfängerinnen eigenständig. Am 11. Oktober 2022 wurde endlich durch die demokratischen Fraktionen im Hessischen Landtag ein Gesetzentwurf eingebracht, nachdem die die EPP auch für hessische Beamtinnen und Beamte gezahlt werden soll.

Die Auszahlung für Pensionär:innen soll mit den Bezügen Dezember 2022 erfolgen.

Gesetzentwurf

Mehr Informationen in der FAQ-Liste des Bundesfinanzmnisteriums

Auf öffentlichen Druck hin erhalten nun auch Rentner:innen die EPP. Die Auszahlung erfolgt durch die Rententräger bis spätestens Mitte Dezember 2022. Für Neurenter:innen im Januar 2023.

Mehr Informationen in der FAQ-Liste des Bundesarbeitsministeriums

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles