GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Tue, 26 Oct 2021 11:23:45 +0200 Tue, 26 Oct 2021 11:23:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-133 Fri, 15 Oct 2021 15:57:20 +0200 Tarifeinigung mit dem Land Hessen https://gew-hrwm.de/home/details/tarifeinigung-mit-dem-land-hessen Die Gewerkschaften und das Land Hessen einigen sich in der Tarifverhandlung (TV-H) über einen neuen Tarif 15. Oktober 2021 Pressemitteilung

Am heutigen Freitagmorgen haben sich GEW, ver.di und die anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit dem Land Hessen in Dietzenbach auf Einkommenszuwächse für die weit über 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes geeinigt. Das Tarifergebnis soll auch auf die Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen übertragen werden.

Noch in diesem Jahr erhalten die Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von 500 Euro. Eine zweite Corona-Sonderzahlung in derselben Höhe wird spätestens im März 2022 ausgezahlt. Die Tabellenentgelte im Bereich des TV-Hessen werden in zwei Schritten erhöht. Zum 1. August 2022 steigen sie um 2,2 Prozent, zum 1. August 2023 um weitere 1,8 Prozent, mindestens 65 Euro. Die Laufzeit der Regelung beträgt 28 Monate bis zum 31. Januar 2024.

Der Verhandlungsführer der GEW, Daniel Merbitz, erklärte dazu: „Die Verhandlungen waren angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig, und das Ergebnis hat Licht und Schatten. Einer der Wirtschaftskrise geschuldeten verhaltenen Entgeltentwicklung bis Januar 2024 stehen aus Sicht der GEW durchaus positiv zu bewertende Regelungen gegenüber. Unter anderem ist es endlich gelungen, eine tarifliche Regelung zur Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte abzuschließen.“

Während in allen anderen Bundesländern die Eingruppierung seit mehreren Jahren durch einen Tarifvertrag festgelegt ist, war das in Hessen nicht der Fall. Bisher regelt ein einseitig durch das Land festgelegter Erlass die Eingruppierung der rund 11.000 angestellten Lehrkräfte in Hessen. GEW und Land Hessen hatten seit September 2020 über spezifisch hessische Tarifregelungen verhandelt. Die neue Lehrkräfte-Eingruppierung tritt am 1. August 2022 in Kraft.

„Mit dem jetzt hier in Dietzenbach vereinbarten Tarifvertrag haben wir für viele Beschäftigte an Hessens Schulen deutliche Verbesserungen erzielt“, so Merbitz weiter. „Voll ausgebildete Grundschullehrkräfte sind zukünftig eine Entgeltgruppe höher eingruppiert. Verbesserungen bei der Bezahlung gibt es auch für die nicht voll ausgebildeten Lehrkräfte im Bereich der Sekundarstufe I. Mehr Geld erhalten auch diejenigen Beschäftigten ohne formale Lehramtsbefähigung, die seit vielen, vielen Jahren in der Entgeltgruppe 5 oder 6 feststecken, obwohl sie  zum Teil sogar Schulklassen leiten.“

Der Vorsitzende der GEW Hessen, Thilo Hartmann, kommentierte ergänzend die Tarifeinigung: „Besonders freut es mich, dass sich das Land endlich auf eine einheitliche Mindestbezahlung für studentische Hilfskräfte in Höhe von 12 Euro pro Stunde festgelegt hat. Und dass dieser Stundensatz an zukünftigen tariflichen Entgelterhöhungen teilnimmt. Das ist eine gute Regelung für die vielen Tausend Betroffenen an den hessischen Hochschulen. Leider hat die Gegenseite beim Thema Befristungen an Hochschulen gegenüber substanziellen Verbesserungen eine starre Blockadehaltung eingenommen.“ Dennoch konnten Gespräche mit dem HMWK vereinbart werden, somit „liegt der Ball jetzt beim Wissenschaftsministerium. Wir erwarten die zügige Aufnahme konstruktiver Gespräche mit Ministerin Dorn über eine wirksame Begrenzung des Befristungsunwesens“, erklärte Hartmann.

Der Innenminister hat darüber hinaus in Dietzenbach zugesichert, das Tarifergebnis zeit- und systemkonform auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Auch das kostenlose Landesticket wird für die Laufzeit des Tarifvertrages weiterhin an die Beschäftigten des Landes ausgegeben. „Dies ist ein wichtiges Signal für unsere verbeamteten Kolleginnen und Kollegen, da somit die Entgelterhöhungen und beide Sonderzahlungen auch auf sie übertragen werden“, so Hartmann weiter.

 

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news-132 Fri, 15 Oct 2021 15:46:48 +0200 Mehrarbeit zur Betreuung von "Testverweigerern" / Ferienbesetzung der Schule durch Lehrkräfte https://gew-hrwm.de/home/details/mehrarbeit-zur-betreuung-von-sog-testverweigerern-ferienbesetzung-der-schule-durch-lehrkraefte Antworten auf aktuelle Fragen zur Arbeitszeit/Mehrarbeit bei sog. Testverweigerern und der Besetzung der Schule am "Ferienmittwoch" von Lehrkräften Aufgrund von Nachfragen zu den beiden Themen wollen wir aus aktuellem Anlass ein paar Informationen zu diesen beiden Themen geben.

Mehrarbeit zur Betreuung von sog. "Testverweigerern"

Sog. "Testverweigerer" werden mit Aufgaben von Lehrkräften über das Schulportal versorgt, Emails werden gesendet, empfangen und beantwortet. Dabei soll es sich nach Ansicht des Dienstherrn nicht um Mehrarbeit sei im Sinne des Erlasses des HKM vom 01.12.2020 (Hinweise zur Vergütung von Mehrarbeit, die durch zusätzlich zum Präsenzunterricht erteilten Distanzunterricht entsteht) handeln. Das Problem ist, dass hier anscheinend aber eine Dienstleistung vom Dienstherrn erwartet wird, die man sich nichts kosten lassen will.

Die Problematik der Mehrarbeit besteht darin, dass es sich zumindest nicht m unentgeltliche Mehrarbeit nach §61 HBG handelt kann. Hierzu führt die Landesrechtsstelel der GHEW-Hessen in ihrem Infomations-Schreiben "Mehrarbeit von Lehrkräften" (Stand: 03/2019) aus: "Bei Lehrkräften im Beamtenverhältnis ist diese Regelung zur Mehrarbeit in §61 HBG zu finden, bei Lehrkräften im Arbeitsverhältnis kommt §61 HBG über den Verweis in §44 TV-H ebenfalls zur Anwendung. Auch ist erforderlich, dass die Mehrarbeit schriftlich angeordnet oder genehmigt wurde. Es lässt sich also feststellen, dass Lehrkräfte grundsätzlich zu Mehrarbeit verpflichtet sind. Allerdings muss diese nur geleistet werden, wenn zwingende dienstliche Verhältnisse es erfordern. Diese liegen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes nur vor, wenn die Mehrarbeit für kurze Zeit zur Erledigung wichtiger, unaufschiebbarer Aufgaben unvermeidbar notwendig ist."

Europarechtlich ist alles Arbeitszeit zu werten, was eingangs erwartet wird. Dies wird jedoch von SSA bzw. HKM schon über Jahre hinweg ignoriert. Letztendilch hilft nur Folgendes: Arbeitszeit zu erfassen (!) Sinnvoll ist, sich schriftlich diese konkrete Form der Arbeit anweisen zu lassen, zumal Aktivitäten für sog. "Testverweigerer" nicht zu unserem Leistungsspektrum gehören. Dann sollte auch der Antrag auf Zeit-Ausgleich gestellt werden. Da es bei diesen Tätigkeiten jedoch nicht um Unterricht handelt, dürfte dies derzeit noch sehr schwierig zu bearbeiten sein. Für den Fall, dass die Schulleitung dennoch schriflich darauf besteht, die sog. "Testverweigerer" weiterhin mit Lernstoff/Material zu versorgen, können die Kolleg*innen schriftlich dagegen remonstrieren oder die Schulleitung auffordern, ihnen mitzuteilen, welche anderen Tätigkeiten sie stattdessen ruhen lassen können.

Unzulässige Ferienbesetzung der Schule durch Lehrkräfte

Uns erreichte auch die Nachfrage, ob Lehrkräfte dazu verpflichtet wären, die Besetzung der Schule am Ferienmittwoch von 10-12 Uhr sicherzustellen. Nach unserer Auffassung, die sich mit der des Schulamts zu decken scheint, handelt es sich hierbei um eine Aufgabe für Schulleiter*innen. Während der Ferien soll die Schule zugänglich sein, damit u.a. Erziehungsberechtigte entsprechende Informationen erhalten und neue Schüler*innen in die Schule aufgenommen werden können.

Die Dienstordnung kennt nach §26 nur Aufgaben für Schulleiter*innen, im Verhinderungsfall für Konrektor*innen und Abwesenheitsvertreter*innen. "Lehrkräfte müssen in den Ferien keine Schulleitungsaufgaben übernehmen, da es hierfür keine Rechtsgrundlage gibt", teilt die Landesrechtsstelle der GEW-Hessen auf unsere Anfrage hin mit: "Insbesondere wenn es keine gewählte Abwesenheitsvertreterin gibt, muss entweder die Schulleitung oder die oder der Vertreter den „Feriendienst“ übernehmen."

Autor: Richard Maydorn | 15.10.2021

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KV_Witzenhausen
news-131 Wed, 13 Oct 2021 15:43:39 +0200 Wer bringt den Werra-Meißner-Kreis voran? DGB-Kreisvorstand stellt 40 Fragen an die vier Kandidat*innen https://gew-hrwm.de/home/details/wer-bringt-den-werra-meissner-kreis-voran Landratswahl-Check des DGB-Kreisvorstands Werra-Meißner - Lenze, Rathgeber, Herz antworten Am 24. Oktober 2021 ist Landratswahl im Werra-Meißner-Kreis. Die Mitglieder des DGB-Kreisvorstandes haben 40 Fragen aus 17 Themengebieten zusammengestellt.

Die drei Kandidaten Friedel Lenze (SPD), Nicole Rathgeber (FWG) und Daniel Herz (unabhängig) haben unsere Fragen beantwortet.

Ein Fragenkatalog zu den Themen: Öffentlicher Nahverkehr, Tourismus, Wirtschaft/Arbeitsplätze, Kinderbetreuung/Schule, Finanzen und Haushalt, Gesundheitsversorgun, Ehrenamt, Sport, Sicherheit, Senior*innen, Kultur, Arbeitnehmer*innen, Umwelt, Interkommunale Zusammenarbeit, Demografische Entwicklung, Örtliche Nahversorgung, Erfahrungen in der Kommunalpolitik....die die Menschen im Wahlkreis bewegen.

Mehr dazu lesen Sie hier... auf der Seite des DGB-Nordhessen.

Autor: Richard Maydorn | 13.10.2021

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KV_Witzenhausen Aktuelles
news-130 Thu, 07 Oct 2021 19:48:02 +0200 Überlastung in Schulen, von Lehrkräften und Schulleitungen: JETZT Belastungen reduzieren und unterstützen https://gew-hrwm.de/home/details/es-waere-zeit-danke-zu-sagen-und-schulen-wirksam-zu-unterstuetzen Die Zeit ist reif, Schulen wirksam zu unterstützen: Unser Forderungen an das HKM Die hessischen Lehrer*innen haben im Verlauf der Corona-Pandemie an der Schule viel mehr gearbeitet, als die vorgeschriebene Arbeitszeit vorsieht. Während des Distanzunterrichts/Home-Schooling mussten neue Formen des Unterrichtens entwickelt und neue Kommunikationsformen mussten umgesetzt werden; die E-Mail-Kommunikation hat sich daher in dieser Zeit weit mehr als verdoppelt. Wöchentlich neue Vorgaben des HKM mussten die kurzfristig umgesetzt werden: Hygienepläne, datenschutzrechtlich konformer Digital-/Distanz-Un­ter­richt, die Suche nach und die Einarbeitung in neue Unterrichtstools, ständig neue Formen des Wechselunterrichts und zuletzt Corona-Tests in den Schulen. Schulleitungen, insbesondere auch an den Grenzen zu unseren Nachbarbundesländern, sind mit den unterschiedlichen gesundheitsrechtlichen Vorgaben längst an den Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit angekommen. Echte Schulverwaltungskräfte zur Unterstützung der Landesaufgaben und zur Entlastung der Schulleitungen fehlen hingegen.

Jede Schule muss individuelle Lösungen erarbeiten und umsetzen, bevor Lösungsansätze vom HKM oder Schulamt kamen häufig genug – völlig verspätet, so dass es keine wirkliche Hilfe mehr war. Hinzu kamen die gescheiterten Versuche, eine bessere Hygieneausstattung oder digitale Endgeräte zu bekommen. Viele Kolleg*innen sind am Ende ihrer Belastbarkeit, fühlen sich verheizt und sind am Rande des Burnouts. Obwohl das HKM dies bestimmt auch wahrnimmt sollen die Schulen unter Volldampf weiterlaufen: Förderkonzepte für mehr Kinder denn je auf- und umsetzen, ohne dass für die schulintern entwickelten Konzepte Ressourcen bereitgestellt werden.

Die Pandemie ist nicht vorbei, mit den Auswirkungen wird weiterhin zu kämpfen sein. Hier sind neue Lern- und Unterrichtskonzepte gefragt die erst noch entwickelt werden müssen. Auch das wird Arbeitskraft kosten. Nach den Erfahrungen in den letzten anderthalb Jahren wollen wir nicht weiter davon ausgehen müssen, dass diese landesweite Aufgabe wieder Top-Down delegiert werden. Ein landesweit einheitliches Vorgehen durch konkrete und hilfreiche Vorgaben würde die Arbeit aller in der Schule Tätigen erheblich reduzieren und erleichtern (!)

Die Lehrkräfte fühlen sich im Stich gelassen insbesondere dann wenn in der BILD-Zeitung, in Talkshows oder den sozialen Medien wieder „Lehrer-Bashing“ betrieben wird und in den populistischen Chor einiger Politiker-Kolleg*innen eingefallen wird. Wo stellt sich das HKM schützend vor seine Beschäftigten? Lehrer*innen und Schulen sind nicht das Hauptproblem für die verschlafene Digitalisierung: Sie sind nicht nicht schuld daran, dass die digitale Infrastruktur seit Jahren vernachlässigt worden ist und Gelder an den Schulen nur kleckerweise ankommen. Ein Digitalpakt der erst innerhalb von 5 Jahren die notwendige verbesserte Ausstattung bringt, ist keine Hilfe.

Dafür wäre es allerdings Zeit (für unsere Forderungen an das HKM):

  1. Wir wünschen uns von unserem Dienstherrn und seinem Ministerium ein lautes, öffentliches, wertschätzendes Wort über die an den Schulen geleistete Arbeit während der Pandemie.  Dies sollte beinhalten, dass die Schulen aus den aktuellen Rahmenbedingungen nahezu alles herausgekitzelt haben, was ihnen möglich war. Vor allem die bisher geleistete Mehrarbeit muss gewürdigt werden.
  2. Außerdem fordern wir für die Schulen eine Investitionsoffensive einerseits in die Infrastruktur, angefangen von Luftfiltern für alle Klassenräume, Waschbecken mit Warm- und Kaltwasseranschluss, bis hin zu Fenstern, die richtig geschlossen und geöffnet werden können und damit kein Sicherheitsrisiko darstellen. Investitionen sind andererseits in Personal erforderlich, damit Förderarbeit effektiver gestaltet werden kann und/oder die Lerngruppen verkleinert werden können, damit jedem Schüler mehr effektive individuelle Zeit mit der Lehrkraft zur Verfügung steht. Zudem wäre es mehr als wünschenswert, wenn neben den Lehrer*innen auch alle Schüler*innen an den Schulen zum Lernen und Lehren endlich sinnvolle, zukunftsfähige – und v.a. einsatzfähige – digitale Endgeräte bekämen.
  3. Da die Lehrkräfte durch die eingangs erläuterten Probleme Mehrarbeit geleistet haben und diese nicht vergütet bekommen und ein eigentlich mehr als gerechtfertigter Stundennachlass für das eng geschnürte „System Schule“ kontra-produktiv wäre (weil auf den Schlag nicht tausende ausgebildete Lehrkräfte verfügbar sind), regen wir alternativ an, dass den Lehrkräften wenigstens anteilig die mehr geleistete Arbeitszeit auf dem Lebensarbeitszeitkonto gutgeschrieben wirdmindestens drei Stunden bei einer Vollzeitstelle! Und hier ist nochmal deutlich zu sagen, dass diese drei Stunden bei den meisten Kolleg*innen nur einen Bruchteil dessen ausmachen, was sie wirklich mehr gearbeitet und v.a. geleistet haben.
  4. Zudem fordern wir eine weitere Entschlackung der Lehrpläne. Viele Schulen machen sich in diesem Bereich trotz Überlastung schon allein auf den Weg. Hier muss das Kultusministerium klare Leitlinien vorgeben, damit diese Arbeit nicht tausendfach an jeder Schule einzeln geleistet wird und damit viel Arbeitskraft bindet. Dies muss schnell geschehen, damit wir mehr Lernzeit für die Schüler*innen gewinnen und diese sinnvoll einplanen können. Ebenso muss der überbordende Bürokratie- und Dokumentations­zwang deutlich reduziert werden. Wenn das nicht gewünscht wird, muss das in Zukunft wesentlich mehr in der Berechnung unserer Stundendeputate berücksichtigt werden.

Wenn Sie unsere Forderungen als Schulpersonalrat auch unterstützen wollen, dann wenden Sie sich per E-Mail bis 29.10.2021 an unseren Kreisvorstand.

Das ganze Schreiben an das HKM können Sie hier herunterladen

Autor: Richard Maydorn | 07.10.2021

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news-129 Tue, 05 Oct 2021 19:53:00 +0200 Solidarische Unterstützung der Angestellten zu den Verhandlungen zum TvH https://gew-hrwm.de/home/details/solidarische-unterstuetzung-der-angestellten-zu-den-verhandlungen-zum-tvh Beamten unterstützen Tarifforderungen der Angestellten im Tarifvertrag Hessen – TvH  

 

 

 

 

Der GEW-Kreisverband Witzenhausen hat in den Schulen des Altkreises Witzenhausen dazu aufgerufen, die Forderungen der Tarifkommission der GEW-Hessen in den aktuellen Verhandlungen zum Tarifvertrag Hessen zu unterstützen.

Die Forderungen dazu lauten:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 5 % – mindestens aber 175 € – bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
  • Erhöhung der Entgelte für Praktikant*innen sowie Auszubildende um 100 € monatlich!
  • Wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Befristungsunwesens an den Hochschulen
  • Endlich einen Tarifvertrag zur Eingruppierung der hessische Lehrkräfte (L-Entgelt-O)
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarif-Ergebnisses auf die Beamt*innen und Versorgungsemp-fänger*innen des Landes

Mehr Infos finde Sie auch hier

Unterstützt wurde der heutige Warnstreik bereits durch Versammlungen von verbeamteten Beschäftigten:

  • Mitgliedern der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrats beim Staatlichen Schulamt in Bebra.
  • Johannisberg-Schule Witzenhausen
  • Beruflichen Schulen Witzenhausen

Die Kolleg*innen und GEW-Vertrauensleute werden die Tarifauseinandersetzung in den nächsten Wochen mit solidarischen Aktionen mit ihren Kolleginnen und Kollegen vor Ort begleiten.

Autor: Richard Maydorn | 06.10.2021
Fotos: vom Autor

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news-128 Mon, 04 Oct 2021 21:30:13 +0200 Sozialpädagogen und UBUS digital nicht abhängen - JETZT UNTERSCHRIFTENAKTION https://gew-hrwm.de/home/details/ubus-und-sozialpaedagogen-digital-nicht-abhaengen-unterschriftenaktion-jetzt GEW fordert das Land Hessen auf, soz.-päd. Fachkräften digitale Endgeräte bereitzustellen Am Mittwoch 06.10.2021 soll gemeiname mit dem Warnstreik eine Unterschriften-Aktion beginnen. Die GEW möchte den Arbeitgeber - Land Hessen - dazu auffordern, sozialpädagogischen Fachkräften und UBUS endlich ein digitales Endgerät zur Verfügung zu stellen. Lehrkräfte erhalten dies über ein entsprechendes Förderprogramm, das den Schulträgern die Beschaffung dieser Geräte ermöglicht.

Leider wurden die Anträge und Erörterungen im Hauptpersonalrat vom HKM bislang mit einem Schulterzucken begleitet worden, als mit der Umsetzung. Da geplant ist, diese Listen dem KuMi Prof. Dr. Lorz persönlich zu überreichen, möchten wir Euch bitten, bei Euren Kolleg*innen für eine Unterstützung der Forderung zu werben. Es wäre schön, wenn wir viele solidarische Unterschriften bekämen. Den auch unsere Lehrerkolleg*innen kann doch nicht egal sein, dass Sozialpädagog*innen digital abgehängt werden.

Hier geht's zum Dowbload der Unterschriftenliste

Die Listen schickt ihr bitte zurück an:
GEW Bezirksverband Nordhessen
Friedrich-Engels-Straße 26
34117 Kassel
am besten vorab per Email an: bezirk@gew-nordhessen.de

Wir wissen, dass es derzeit sehr viel in der Schule zu tun gibt und kurz vor den Herbstferien noch Arbeiten geschrieben und korrigiert werden. Nichtsdestotrotz möchten wir Euch bitten Unterschriften in Eurer Schule zu sammeln (vielleicht habt ihr nochmal eine Konferenz vor den Herbstferien) und die Unterschriftenlisten möglichst am Freitag zurückzuschicken.

Vielen Dank deshalb an dieser Stelle für Euer Verständnis für die Wichtigkeit diese Anliegens und die Kurzfristigkeit der Unterschriftenaktion (!!!)

Richard Maydorn | 04.10.2021
Foto: vom Autor erstellt

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KV_Witzenhausen Aktuelles
news-127 Wed, 29 Sep 2021 07:35:00 +0200 Stellungnahme zur Nutzung der dienstlichen E-Mail-Adresse @schule.hessen.de https://gew-hrwm.de/home/details/gew-info-zur-verpflichtenden-nutzung-der-dienstlichen-emailadresse-1 Mitteilung aus dem HKM in Witzenhäuser Allgemeine - Lehrkräfte sind verunsichert  

Aufgrund des heute (29.09.2021) in der Witzenhäuser Allgemeinen (sowie auch in der Werra-Rundschau) erschienen Artikels „Lehrer müssen per Mail erreichbar sein“ wenden wir uns an Euch, denn nach Aussage des Artikels seien alle Lehrer*innen dazu verpflichtet, ihre dienstliche E-Mail-Adresse „@schule.hessen.de“ zu nutzen und regelmäßig abzurufen, weil dies per Erlass so geregelt sei.

 

 

GEW-Meinung

  • Es ist richtig, dass es zwar eine Richtlinie zur Nutzung diese dienstlichen E-Mail-Adressen gibt, deren praktische Umsetzung aber daran scheitert, dass die angekündigten Lehrerendgeräte vom Arbeitgeber noch nicht zur Verfügung gestellten wurden. Im Werra-Meißner-Kreis fehlen die Lehrerendgeräte gänzlich (im Kreis Hersfeld-Rotenburg wurden sie nach den Sommerferien an die Schulen geliefert).
  • Abgesehen davon ist das Abrufen dieser Dienst-E-Mail-Adressen auch aus organisatorischen Gründen in der Schule schon nicht möglich, weil es dort viel zu wenig PC-Arbeitsplätze für Lehrkräfte gibt; auch ist z.B. eine E-Mail-Weiterleitung auf ein privates E-Mail-Konto nicht gestattet.
  • Daraus folgt also: So lange die dienstlichen Endgeräte noch nicht ausgeliefert sind, kann eine verpflichtende Nutzung nicht erwartet werden. Eine Sanktion wird es auch nicht geben, weil das HKM  dem Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer – auf mehrfache Nachfrage – bestätigt hat, dass niemand dazu verpflichtet werden kann, private Endgeräte für dienstliche Zwecke zu nutzen. Ein dienstrechtliches Vorgehen bei Nichtnutzung werde es nicht geben.

Viele Lehrkräfte sind unserem Aufruf vor den Sommerferien gefolgt und haben dem HKM angezeigt, dass sie die dienstlichen E-Mail-Adressen aus diversen Gründen tatsächlich nicht nutzen können (Infos dazu). Leider lässt die Reaktion des HKM auf sich warten. Dem GPRLL wurde indes eine Reaktion an die betreffenden Lehrkräfte seitens des Staatlichen Schulamts angekündigt.

Autor: Richard Maydorn | Stand: 29.09.2021
Bild: alexsl, istock

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KV_Witzenhausen Aktuelles
news-126 Tue, 28 Sep 2021 22:03:00 +0200 Jetzt wieder zu buchen: Präsenz-Vortrag in Ihrer Personalversammlung https://gew-hrwm.de/home/details/ruhestand-und-versorgung1-1 Pensionsberechnung: Der Anfang vom Ende - Ruhestand und Versorgung auch für Berufsanfänger Wann kann ich in der Ruhestand gehen? Wie errechnet sich eine Versorgung? Was sind Versorgungsabschläge? Wie wirken sich Teilzeit und Beurlaubung aus? Wo erhalte ich eine Versorgungsauskunft? Ab wann „darf“ ich in Pension gehen? Was wird mir als ruhegehaltsfähige Dienstzeit angerechnet? Wie bestimmt sich der Versorgungssatz?

Auf o.g. Fragen versucht Referent Richard Maydorn Ihnen in einem knapp einstündigen Vortrag Antwor­ten geben. Er verschafft Ihnen einen Überblick zur Thematik der Versorgungsberechnung.

Anhand von lebensnahen Beispielen und unter Zuhil­fenahme von Modellrechnungen werden konkrete Fälle vorgestellt. Besonders für jüngere Kolleginnen und Kollegen sind die Modellbeispiele interessant, weil man dadurch u.a. einen Eindruck von den finan­ziellen Auswirkungen von Teilzeit und Beurlaubung (z.B. für Kindererziehung, Familienarbeit) bekommt.

Als Mathematiklehrer wird unser Referent den Teil­nehmern die Pensionsberechnung praktisch und nachvollziehbar darstellen, damit möglichst jeder Teilnehmende nach dem Vortrag seine eigenen Pen­sionsansprüche abschätzen kann.

  • Zielgruppe: Verbeamtete Lehrkräfte in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner-Kreis
  • Seminarleitung: Richard Maydorn
  • Kosten: Entgeltfrei

Unser Referent ist der ehrenamtliche Rechtsberater Richard Maydorn unseres Kreisverbandes. Als Mathematiklehrer versucht er den Teilnehmern die "Zahlen-Welt" der Pensionsberechnung praktisch und nachvollziehbar darzustellen, damit möglichst jeder Teilnehmer nach dem Vortrag seine eigenen Pensionsansprüche abschätzen kann.

Gerne können Sie sich mit uns wegen einer Terminabsprache für einen Vortrag (z.B. im Rahmen einer Personalversammlung) in Verbindung setzen.

Hinweis: Personalräte können für eine Personalversammlungen einen Themenvortrag buchen

Kontakt: Richard Maydorn

Downloads:

Erstellt: 28.09.2021
Autor: Richard Maydorn

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news-125 Wed, 15 Sep 2021 19:38:42 +0200 LandesTicket Hessen: Bus und Bahn bundesweit kostenlos nutzen https://gew-hrwm.de/home/details/landesticket-hessen-bus-und-bahn-bundesweit-kostenlos-nutzen Registrieren und 14 Tage bundesweit fahren - Aktion vom 13.-26.09.2021 Mit dem LandesTicket Hessen können Sie auch an der Aktion der Verkehrsverbünde teilnehmen. Der Aktionszeitraum vom 13.-.26.09.2021 gilt auch für die Inhaber des LandesTickets Hessen in dem sie kostenfrei den bundesweiten Nahverkehr nutzen können. Hinweise, dass diese Aktion auch für Inhaber des LandesTicket Hessen gilt, findet sich unter https://www.rmv.de/c/de/informationen-zum-rmv/der-rmv/rmv-aktuell/deutschland-abo-upgrade. Allerdings gilt einschränkend, dass die Aktion nur für den/die Karteninhaber*in gilt und nicht für einen Erwachsenen oder Kinder des eigenen Haustands (diese Regelung gilt nur in Hessen).

Sie müssen sich nur auf der Seite https://www.besserweiter.de/abo-upgrade.html registrieren.  Geben Sie hierbei dann z.B. an, dass sie z.B. ein Ticket des NVV oder RMV haben. Nach der Registrierung erhalten Sie eine Email, die Sie bestätigen müssen. Nach etlichen Minuten Wartezeit und der Prüfung der Angaben zur eigenen Karte, erhält man dann eine pdf-Datei als Nachweis für die Registrierung und als "Fahrschein", der in Kombination mit dem LandesTicket Hessen bei der Kontrolle vorgezeigt werden muss. Der Test des Autors hat jedenfalls gezeigt, dass die Registrierung als NVV-Ticket und der Karten-Nummer (auf der Vorderseite) und der Karten-Nummer (auf der Rückseite unten rechts) einwandfrei funktioniert hat.

Autor: Richard Maydorn (15.09.2021)
Bild: Christian Lue | unsplash.com

 

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KV_Witzenhausen Aktuelles
news-124 Thu, 09 Sep 2021 10:55:48 +0200 Klassenfahrten können ab 13. September wieder stattfinden https://gew-hrwm.de/home/details/klassenfahrten-koennen-ab-13-september-wieder-stattfinden Bekanntmachung des Hessischen Kultusministerium Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten Tagen hat das HKM viele Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Schülerinnen und Schülern vor den Kopf gestoßen und verärgert, indem es geplante Klassenfahrten kurz vor Fahrtantritt untersagte. Das galt auch für Fahrten, die nach dem weiter gültigen Erlass vom 11.6.2021 zulässig waren, weil die Inzidenz nur in der Abfahrtsregion über 100 lag, nicht aber in der Zielregion. Einen Erlass, der Klassenfahrten untersagt, "wenn Schule oder Reiseziel in einer Stadt oder einem Landkreis mit einer Inzidenz über 100 liegen", gab es nie. Vielmehr erlaubte der Erlass vom 11.6.2021 Klassenfahrten dann, wenn "zum Zeitpunkt des Reiseantritts die Inzidenzwerte im Ausgangs- und im Zielgebiet am Tag des Beginns der Fahrt drei Tage nacheinander den Wert von 100 nicht übersteigen".

Heute veröffentlichte das HKM einen Erlass, der die Durchführung von Schulfahrten ab Montag, dem 13.9., von den Inzidenzen in der Abfahrts- und Zielregion abkoppelt und die Regeln vorschreibt, die auch im Präsenzunterricht gelten (Hygienekonzept, Testung, Absonderung, Quarantäne). Der Erlass ist beigefügt. Den Ärger, den das HKM in den letzten Tagen einmal wieder ohne Not produzierte, wird es damit nicht beseitigen.

Erlass des HKM

Foto: Ash Gerlach | unsplash.com

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